Historische Gartenblumen: Pfingstrosen & Iris

Weiße historische Pfingstrose
Sie bewohnen ein schönes Historismus- oder Jugendstilgebäude und möchten den Garten wieder mit Blumen bepflanzen, die ihn zur Entstehungszeit des Hauses schmückten?
Auch wenn nicht überliefert ist, wie Ihr Garten um die Jahrhundertwende bepflanzt war, so können Sie sich doch für Arten und Sorten entscheiden, die damals bekannt und beliebt waren.

Im 19. Jahrhundert gehörten die Pfingstrosen zu den typischen Gartenblumen, sie waren ein häufiges Motiv in der Malerei und ein Lieblingsobjekt begeisterter Züchter.
Zu dieser Zeit entstanden viele Sorten, die auch heute noch zu den schönsten zählen.

Pfingstrosen gehören zu den ältesten kultivierten Gartenblumen. In China ist sie die Nationalblume und hat eine dreitausendjährige Geschichte. Auch in Europa wurde sie bereits in der Antike als Heilpflanze genutzt und in Gärten angepflanzt.

Rosafarbene historische PfingstrosePfingstrosen können als Solitärpflanze ebenso attraktiv sein wie als Teil einer Gruppenbepflanzung mit anderen Stauden oder Gehölzen. Als Begleitpflanze eignet sich unter anderem die Iris, die wie die Pfingstrose im Mai und Juni blüht und ebenso durchlässigen Boden und viel Sonne liebt. Auch die Iris wurde in der Antike therapeutisch genutzt und war bereits eine beliebte Gartenblume, bis sie im 19. Jahrhundert gezielt gezüchtet wurde.

Die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin in Laufen im Markgräflerland, die ein großes Sortiment an Iris, Pfingstrosen, Taglilien und orientalischen Mohn anbietet, hat eine lange Tradition in der Iriszucht.
Unter den 500 Iris- und 200 Pfingstrosensorten der Gärtnerei finden sich viele historische Sorten.
Zu empfehlen ist die weiße Pfingstrose „Duchesse de Nemours“ von 1856. Ihre gefüllten Blüten mit grünlich-gelber Mitte verströmen einen leicht zitronenartigen Duft. Sie wächst üppig bis zu einem Meter Höhe und blüht Mitte Mai.

Lilafarbene historische IrisEine sehr hübsche rosafarbene Sorte ist die „La Perle“ aus dem Jahr 1886. Sie hat eine locker gefüllte Blüte, die ebenfalls angenehm duftet. Sie wird bis zu 90 cm hoch und blüht von Mitte Mai bis in den Juni.
Beide Sorten sind hervorragende Schnittblumen.

Wenn Sie die Pfingstrosen mit einer historischen Irissorte kombinieren möchten, eignet sich besonders die „Madame Chereau“ von 1844. Mit ihren eleganten blau-weißen Blüten passt sie hervorragend sowohl zu weißen als auch zu rosafarbenen Pfingstrosen. „Madame Chereau“ blüht im Mai, wird etwa 80 cm hoch und ist so robust, dass ihre Blüten auch Regenwetter standhalten.

Wenn Sie die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin an den "Gartentagen" besuchen, die Ende Mai stattfinden, können Sie Iris und Pfingstrosen in voller Blüte bewundern – ein einzigartiger Farbenrausch.   

Wer nicht vor Ort auswählen und sich beraten lassen kann, bekommt auf www.staudengaertnerei.com viele Informationen zur richtigen Pflege der Pflanzen und im Online-Shop eine große Auswahl auch historischer Sorten.

 

Fotos: Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin


zurück