Antike Kachelöfen: Raritäten von Ofen-Lustig

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Veltener Fünfeck-Ofen um 1880  Veltener Fünfeck-Ofen um 1890  Schwedischer Mittelband-Ofen um 1890 


Der Gedanke an einen Kachelofen erzeugt bei den meisten Menschen ein wohliges Gefühl von Wärme und Geborgenheit.
Er ist ein Teil der guten alten Zeit, einer Zeit der Gemütlichkeit und des einfachen Lebens.

Und doch ist heute ein antiker Kachelofen in einem modernen Haus ein absoluter Blickfang, denn er ist eben nicht einfach und schlicht, sondern kunstvoll verziert und ein Zeuge des Stils seiner Zeit.
Mit einem antiken Kachelofen kann man ein historisches Gebäude stilecht komplettieren und das Wohngefühl perfekt machen oder man kann ihn in einem modernen Wohnumfeld wie ein extravagantes antikes Möbelstück einsetzen.
Auf jeden Fall hat er den Vorteil, eine sehr angenehme gesunde Wärme abzustrahlen.

Wahrscheinlich waren die Vorläufer der Kachelöfen in Häusern eingebaute Backöfen. Im Laufe des 9. Jahrhunderts hatte man erkannt, dass Keramik, die in die Lehmummantelung der Öfen gedrückt wurde, die Wärmeabstrahlung verbesserte. Diese ersten Ofenkacheln stammen aus dem Gebiet zwischen dem Elsass und Südtirol. Von dort aus verbreiteten sich im 12. Jahrhundert die Kachelöfen in den Gebieten Europas, wo man warme Räume in kalten Wintern zu schätzen wusste. Ursprünglich von vorn zu beladen, hatten sie sich inzwischen zu Hinterlader-Kachelöfen entwickelt, die von der Küche aus befeuert wurden, obwohl der Ofen selbst in einem Nebenraum stand. Dieser Raum blieb somit rauch- und schmutzfrei und wurde zum neuen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt im Haus: der Guten Stube. In Burgen, Klöstern und prächtigen Stadthäusern gehörte der Kachelofen schnell zum üblichen Inventar. Die Ofenkacheln wurden reich verziert, farbig glasiert, bemalt oder plastisch ausgeformt und die Öfen avancierten zu repräsentativen Objekten. Auch in den Stuben der einfachen Leute etablierten sich die Öfen zum Ausgang des Mittelalters. Sie waren hier meist schmucklos, dafür aber oft von einer Bank umschlossen oder es gab gar eine Liegemöglichkeit  auf oder hinter dem Ofen: kuschelige Plätze für besonders kalte Tage.
An Stangen an der Decke ließen sich über dem Ofen Kleidungsstücke trocknen und in Einbauten aus Metall oder Keramik ließen sich Speisen garen, Wasser oder Kissen anwärmen. Die Gestaltung der eleganten turmförmigen Öfen in begüterten Haushalten war hingegen weniger einer vielfältigen Verwendbarkeit geschuldet, als viel mehr dem Zeitgeschmack und der Präsentation. Seit es Ende des 15. Jahrhunderts zum ersten Mal gelungen war, mit flüssigem Eisen Ofenplatten zu gießen, zierten auch Gussöfen die Guten Stuben.  Durch die Epochen hindurch wurden auch sie mit immer filigraneren Dekoren und sogar Emaille-Verzierungen geschmückt.

Heute haben vollständig erhaltene antike Öfen Seltenheitswert und es gibt nicht mehr viele Spezialisten, die in der Lage sind, solche Öfen fachgerecht zu restaurieren.
Eine große und seltene Auswahl an antiken Ofen-Raritäten präsentiert die Firma Ofen-Lustig in Diedersdorf, im Süden von Berlin.

In den Ausstellungsräumen finden sich wunderschöne antike Kachelöfen von Skandinavien bis in den Alpenraum. Auch Gussöfen oder emaillierte Öfen sowie originales Ofenzubehör, wie Kohlebehälter, Ofenvorlagen oder Kaminbestecke sind erhältlich. Alle Öfen wurden liebevoll und fachgerecht restauriert. Man mag kaum glauben, dass viele von ihnen mehr als 100 Jahre alt sind.

Mit dem Kauf eines solchen restaurierten Originals erwerben Sie nicht nur einen historischen Zeitzeugen und ein auffälliges Schmuckstück für ein besonderes Wohnambiente, sondern auch eine wertbeständige Antiquität.

Für eine fachkundige Beratung steht Ihnen das Team der Firma Ofen-Lustig gern zur Verfügung. Auch bei der Suche nach einzelnen Ofen-Kacheln oder anderen originalen Ersatzteilen wird gern geholfen. 
Wenn Sie Ihr Liebhaberstück gefunden haben, wird es von einem erfahrenen Ofensetzer aufgebaut.

Schauen Sie sich um auf www.ofen-lustig.de oder direkt in den Ausstellungsräumen in Diedersdorf und genießen Sie die Schönheit und die unvergleichliche Wärme eines antiken Ofens.

Wie schon Joachim Ringelnatz sagte: „Ich habe dich so lieb! Ich würde Dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken.“ Ein Ofen erwärmt nicht nur Ihre vier Wände, sondern auch Ihr Herz.   Was kann es Schöneres geben?


Fotos: Ofen-Lustig


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