Stil & Gestaltung        21.01.16

Die Korbmacher – Handwerk mit Tradition 

geflochtene handgemachte Körbe aus der Korbmacherei Sell


Die Herstellung verschiedenster Korbwaren hat eine lange Tradition, gehört doch die Korbflechterei
zu den ältesten Handwerken der Menschheit. Auch wenn Kunststoffe die natürlichen Materialien in unserem Alltag weitgehend verdrängt haben, fasziniert uns ein kunstvolles Flechtwerk aus Weidenruten auch heute noch.


Körbe sind vielseitig, praktisch, leicht, stabil und vor allem schön. Ein breites Angebot an geflochtenen Schönheiten bietet die Korbmacherei Sell in Kiel. Der Familienbetrieb fertigt seit 78 Jahren Korbwaren und wird in der 3. Generation von dem jungen Korbmachermeister-Ehepaar Christin und Matthias Sell geführt. Zusätzlich zu ihrem Werkstattladen in Kiel betreiben sie auch eine Werkstatt im Freilichtmuseum Molfsee und lassen dort unter den Augen der interessierten Zuschauer Körbe in traditioneller Handarbeit entstehen.
 

Körbe in den unterschiedlichsten Formen und Größen leisten nicht nur gute Dienste für Aufbewahrung und Transport, sondern sind auch ein dekorativer Blickfang und passen zu jedem Einrichtungsstil.
 Sie verbreiten ein Gefühl von Gemütlichkeit und natürlicher Einfachheit. Korbgeflechte wurden seit dem 17. Jahrhundert auch gern bei Möbeln eingesetzt und erlebten im Bauhausstil eine Renaissance. 


Sollten Ihre Stühle eine Reparatur benötigen, sind sie in der Korbmacherei Sell in guten Händen. Ob Sie einen filigranen Jugendstil-Stuhl Ihr Eigen nennen oder einen modernen Freischwinger, ob zartes Wiener Geflecht
oder robuste Binsen - alles wird fachgerecht restauriert.

Auf der Webseite www.korbmacherei-sell.de finden Sie noch mehr Informationen über die Arbeiten der Korbmachermeister und auch
 eine kleine Auswahl aus der breiten Produktpalette.
Fotos: Korbflechterei Sell